Politik mit Bodenhaftung

Landtagsabgeordneter Werner Lohn will die Vollendung des 50. Lebensjahres heute feiern

KREIS SOEST Höhen und Tiefen in der Politik kennt Werner Lohn. Im Jahr 2000 fehlten dem heimischen CDU-Politiker ganze 43 Stimmen zum Einzug in den Landtag; fünf Jahr später schaffte er den direkten Sprung ins Parlament mit 9 888 Stimmen Vorsprung. Am vergangenen Sonntag vollendete Lohn sein 50. Lebensjahr, seinen Geburtstag feiert er aber erst heute in der Gaststätte Kemper-Steinhoff in seinem Heimatort Langeneicke.

Zur Politik kam Lohn in den 80er Jahren. Damals zählte er zu den Mitbegründern der Bürgerinitiative „Kein Müll zum Eulenknapp". 1990 trat er der CDU bei. Im Oktober 2004 rückte der Langeneicker in den NRW-Landtag nach, ehe er sieben Monate später direkt gewählt wurde.Dass der gelernte Diplom-Verwaltungswirt und Kriminalhauptkommissar im Landtags-Innenausschuss Sitz und Stimme hat, liegt nahe. Sein gleichermaßen großes Interesse an sozialen Fragen spiegelt die Mitgliedschaft im Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales. In der CDU-Landtagsfraktion engagiert sich Lohn in der „Kommission ländlicher Raum" sowie im Bereich Innere Sicherheit. Seit 1994 ist er Ratsmitglied in Geseke, seit 1999 Ortsvorsteher von Langeneicke, Ermsinghausen, Mittelhausen und seit 2001 Vize-CDU-Fraktionschef in der fünftgrößten Stadt des Kreises.Das kommunalpolitische Engagement sozusagen als Ergänzung zum Landtagsmandat ist ihm wichtig. „Sonst verliert man die Bodenhaftung", glaubt Lohn, der verheiratet ist und zwei erwachsene Söhne sowie eine Tochter hat. Seine überschaubare Freizeit widmet er dem Sektor Sport: Tennis, Joggen und Skilaufen. Aber auch das Motorradfahren und die heimische Fußballszene rangieren für ihn oben auf der Hobby-Skala.

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