Wahlkreisthemen
Kritische Phase im Herbst und Winter
Donnerstag, den 06. August 2009 um 01:00 Uhr

Bördelandschaft und Steine - eine interessante Kombination, aus der man etwas machen kann. Das sehen auch die Kommunen so - und für den Landtagsabgeordneten Werner Lohn (CDU) eine Möglichkeit für die Region, sich zu präsentieren.
Kreis Soest / Langeneicke. Am Dienstag Nachmittag lud Lohn in seinen Garten in Geseke-Langeneicke zum schon 5. Sommer-Presse-Gespräch. Er nutzte die Gelegenheit, über die Entwicklungen und Erfolge auf Landesebene zu berichten - und auf die Auswirkungen in seinem Wahlkreis zu verweisen.
Der wird bei der Landtagswahl 2010 „wieder komplett" sein, wie es der CDU-Mann nennt: Künftig besteht er wieder aus dem gesamten Altkreis Lippstadt plus Warstein - also auch aus Rüthen (derzeit wahlkreismäßig dem Sauerland zugehörig). „Das entspricht den jahrzehntelang gewachsenen Beziehungen und beendet eine rein politisch motivierte Zuordnung Rüthens durch die SPD", so Lohn, der (obwohl die Bergstadt aktuell zum Wahlkreis von Hubert Kleff gehört) bereits jetzt Termine auch in Rüthen wahrnimmt.
Lohn fordert die Kommunen auf, die Chancen der Regionale 2013 zu nutzen. „Unsere Region muss sich so gut wie möglich verkaufen", dabei sei die Regionale eine große Chance, so der Abgeordnete. Das Auenzentrum in Lippstadt sei bereits als Starterprojekt anerkannt, aber auch das Projekt „Steine und Mehr" der Kommunen Anröchte, Erwitte und Geseke - inzwischen sind auch Rüthen und Warstein dazugestoßen - biete die Chance, die Region kommunenübergreifend darzustellen. Die Chance auf eine Realisierung der Idee sei „gar nicht mal so schlecht", meint der CDU-Mann: „Ich hoffe, dass wir zum Zuge kommen." Die Kommunen sollten - und müssten - an einem Strang ziehen, betont der Politiker. Schließlich stehen Landesmittel in Millionenhöhe zur Verfügung.
Und Geld ist immer gut, um die Wirtschaft anzukurbeln. Bei der Wirtschaftskrise hofft Lohn, dass „die Talsohle erreicht" ist. Die Kurzarbeit („hat sich bewährt") habe der Krise die Spitze genommen, die kritische Phase komme aber im Herbst oder Winter, wenn hoffentlich die Konjunktur wieder anspringe. Das Land gebe 84 Prozent der Konjunkturpakete an die Kommunen.
Allerdings werde sich die Wirtschaftskrise auch auf die Landes- und Kommunalfinanzen auswirken. Lohn: „Die Kommunen müssen 2010 mit weniger Geld auskommen. Das muss die Politik unter den Hut kriegen." Es gelte darum - auch mit den Mitteln aus dem Konjunkturpaket II - nachhaltige Aufgaben anzupacken, schließlich handele es sich um zusätzliche Schulden.
Der Forensik-Standort Eickelborn werde 2010/11 spürbar entlastet, nach Dortmund und Rheine starten dann auch die Standorte in Gelsenkirchen und Amelsbüren, so dass dann die angestrebte Zahl von 230 Patienten rechnerisch fast erreicht würde. Nachteil: Dadurch würden auch Arbeitsplätze entfallen. Es bleibe aber die Frage, wie sich die Einweisepraxis der Gerichte entwickle - vielleicht ergebe sich dann doch nicht die errechnete Entlasung. Eine Alternative sei ein Ausbau des Standortes - allerdings nur in Absprache mit den hiesigen Gruppen.
Die Landespolitik mache auch den Kreis Soest familienfreundlicher - für die Kinderbetreuung sei noch nie so viel Geld in die Hand genommen worden wie durch die CDU-/FDP-Koalition. Das Betreuungsangebot für Kinder unter drei Jahren sei „massiv ausgebaut" worden. Selbstkritisch gibt Lohn zu: „Da hatte die CDU noch Nachholbedarf" - die Situation habe sich im Vergleich zu der vor 20, 30 Jahren halt deutlich gewandelt. Auch bei den Schulen engagiere sich das Land.
Lohn, selbst Polizeibeamter, kritisiert die Entscheidung zur Aufhebung des Alkoholverbots in der Freiburger Innenstadt. Auch in Geseke, Soest und Lippstadt gebe es Verbotsbereiche. „Hier wird damit sehr verantwortlich umgegangen", so der Politiker, „da werden Erfolge sichtbar". Er hofft, dass das Urteil keine Auswirkungen auf die heimischen Regeln hat.
Dass sich Beharrlichkeit lohnt, belegt Lohn an einer möglichen Lösung hinsichtlich DSL in Ehringhausen und Langeneicke. Da 580 zusammen Haushalte zu versorgen sind, lohnt sich nun ein Ausbau, die Stadt Geseke soll sich an die Telekom wenden, damit die Maßnahme ausgeschrieben werden kann. Problematisch sei die Versorgung insbesondere in den dünn besiedelten Gebieten von Rüthen und Warstein. Es gelte, Landes- und Bundesmittel für den DSL-Ausbau gezielt zu nutzen, um „möglichst viel vom Kuchen abzukriegen" - für die Menschen vor Ort.
Werner Lohn will erneut antreten
Freitag, den 15. Mai 2009 um 08:36 Uhr
CDU nominiert bereits am Montag ihren Landtagskandidaten für den OstkreisKREIS SOEST Schon frühzeitig nominieren die Christdemokraten im Ostkreis ihren Kandidaten für die Landtagswahl im Frühjahr 2010. Die CDU-Mitglieder aus Anröchte, Erwitte, Geseke, Lippstadt, Rüthen und Warstein kommen am Montag, 18. Mai, um 19.30 Uhr im Hotel „Feldschlösschen" in Geseke zur Aufstellungsversammlung zusammen.
Der CDU-Landtagsabgeordnete Werner Lohn bewirbt sich erneut um das Mandat. Dem Landtag von Nordrhein-Westfalen gehört der Langeneicker seit 2004 an. Bei der letzten Landtagswahl 2005 hat er den Wahlkreis Soest II direkt gewonnen. Weitere Kandidaten gibt es laut Mitteilung des CDU-Kreisverbandes nicht.
Neben der Nominierung stellt die Rede des Finanzministers des Landes NRW, Dr. Helmut Linssen, einen Höhepunkt der Versammlung dar. Auch der CDU-Europaparlamentarier Dr. Peter Liese wird Gast der Versammlung sein. Nach den Formalien und Reden von Werner Lohn und Minister Linssen wird der CDU-Kreisvorsitzende, der Bundestagsabgeordnete Bernhard Schulte-Drüggelte, ebenfalls zur Wahl des Landtagskandidaten aufrufen.
In der Einladung erinnert Schulte-Drüggelte an den Wahlerfolg der CDU bei der Landtagswahl 2005: „Seit nunmehr vier Jahren steht Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers an der Spitze der CDU geführten Regierung. ´NRW kommt wieder´ lautete vor vier Jahren der Slogan, heute können wir sagen: NRW ist wieder da." Der CDU-Landtagskandidat für den Westkreis wird im August nominiert.
Im Hotel „Feldschlösschen" findet am Montagabend vor der Mitgliederversammlung der Kreis-CDU im Landtagswahlkreis Soest II bereits der Bezirksdelegiertentag der Frauen Union Südwestfalen statt. Die Bezirksvorsitzende Annemarie Kreckel eröffnet die Versammlung um 18 Uhr.
Wichtigster Tagesordnungspunkt ist die Wahl des Bezirksvorstands. Die Versammlung muss die Vorsitzende nebst drei Stellvertreterinnen, eine Schriftführerin und eine Pressebeauftragte, jeweils mit den Stellvertreterinnen, sowie acht Beisitzerinnen bestimmen.
Die Delegierten stimmt der CDU-Europaabgeordnete Dr. Peter Liese zuvor auf die bevorstehende Europawahl ein. Sein Thema: „Was passiert in Europa?"
Werner Lohn trifft Miss Germany 2005
Mittwoch, den 13. Mai 2009 um 08:11 Uhr
Auf dem Landesparteitag in Essen trafen der CDU-Landtagsabgeordnete Werner Lohn und der Pressesprecher des CDU-Kreisverbandes Soest, Jörg Blöming, Miss Germany 2005, Antonia Schmitz, die gebürtig aus Anröchte-Altengeseke stammt.
Werner Lohn hatte der 24jährigen Studentin der Wirschaftspsychologie damals sofort zu dem Gewinn des Miss Germany-Titels gratuliert.
Beide, der Politiker und die Powerfrau, freuten sich in Essen darüber, dass es durch den CDU-Parteitag nun auch zu einem persönlichen Kennenlernen kam.
Antonia Schmitz lebt und studiert z. Z. in Köln.
Schutz des Trinkwassers hat Priorität
Dienstag, den 12. Mai 2009 um 08:46 Uhr
KREIS SOEST Der heimische CDU-Landtagsabgeordnete Werner Lohn hat sich mit der Bitte an Umweltminister Eckhard Uhlenberg gewandt, „eine klare Stellungnahme zur Konkurrenz zwischen Steinabbau und Trinkwasserschutz" abzugeben. Minister Eckhard Uhlenberg stellt in seiner Antwort an Werner Lohn klar: „Es darf kein Zweifel daran bestehen, dass der Schutz der öffentlichen Trinkwasserversorgung für die Gesundheit der Bevölkerung und eine gesicherte wirtschaftliche Entwicklung unabdingbare Voraussetzung Vorrang hat vor der Nutzung durch die Kalksteingewinnung." Weiter heißt es in dem Schreiben von Umweltminister Eckhard Uhlenberg: „Qualität und Bestand der Wasserversorgung scheinen mir nach derzeitiger Erkenntnis mit einem künftigen Kalksteinabbau im Grundwasser nicht vereinbar zu sein."
„Wir sind auf einem guten Weg“
Donnerstag, den 28. Februar 2008 um 15:49 Uhr
KREIS SOEST Auf eine baldige Einigung im Streit um das Vogelschutzgebiet „Hellwegbörde“ setzt der nordrhein-westfälische Umweltminister Eckhard Uhlenberg. In Langeneicke sprach sich der Christdemokrat am Dienstagabend gegen eine Erweiterung des Schutzgebietes aus. Zudem plädierte Uhlenberg für eine Verlagerung der Zuständigkeiten. „Es soll nicht mehr in Brüssel entschieden werden, ob Flächen aus FFH- oder Vogelschutzgebieten herausgenommen werden. Diese Entscheidung muss dezentral von den Bundesländern getroffen werden“, so Uhlenberg.Seite 12 von 13






