Wahlkreis
Cappeler sorgen sich um Wege
Montag, den 06. Februar 2012 um 09:56 Uhr
Der Patriot vom 06. Februar 2012
Cappeler sorgen sich um Wege
Beliebte Pfade an Glenne und Rothe Erde drohen Großvorhaben zum Opfer zu fallen
Der Schutz vor einem Glenne-Hochwasser gehört zu den Cappeler Dauerthemen. Ulrich Detering von der Bezirksregierung hatte kürzlich im Bauausschuss die Pläne zur Auen-Renaturierung vorgestellt (wir berichteten). Am Sonntag kam dazu aus dem Kreis der rund 90 Bürger die Frage auf, ob der Deich-Rückbau auch den Friedhof betreffe. Ortsvorsteher Gausemeier zerstreute solche Bedenken: Die Maßnahme sei nicht im Ort vorgesehen, sondern nördlich davon, von der Eisenbahnbrücke der WLE in Richtung Bad Waldliesborn.
Mit dem Deichen verschwinden auch die beliebten Wege auf deren Kronen. Franz-Josef Berglar äußerte den Wunsch, ersatzweise „wenigstens einen Trampelpfad" am Ufer vorzusehen, „Da wird sich sicherlich eine Lösung anbahnen", antwortete Gausemeier. Dieses Anliegen sei bereits im Ausschuss zur Sprache gekommen und werde nicht nur von ihm als Ortsvorsteher beachtet, sondern auch von den Grünen „vehement gefordert", sagte der CDU-Mann. Vordringlich sei der Hochwasserschutz. „So'n ollen Trampelpfad kriegen wir doch noch da hin."
Dem ehemaligen Stadtplaner Eric Wollesen genügte das nicht: Dem Umwelt-Dezernenten Detering mangele es in Detailfragen an „Sensibilität", seine Einlassungen seien diesbezüglich unverbindlich. „Wir sollten da mehr Verbindlichkeit hereinbringen."
Das Dilemma, Großvorhaben und Bürgerfreundlichkeit im Kleinen in Einklang zu bringen, offenbarte sich auch an anderer Stelle: Sollte in einigen Jahren die Firma Rothe Erde um das Gelände der Stadtwaldschule erweitert werden, entfiele auch ein Weg, den die Cappeler gern zu Fuß oder mit dem Rad nutzen, um in die Stadt zu gelangen. „Infrastruktur-Einrichtungen, die wir mit viel Geld finanziert haben, weichen einem industriellen Komplex", sagte Wollesen.
Ortsvorsteher Gausemeier wandte dagegen ein, wie wichtig die Entwicklungsmöglichkeiten der Wirtschaft für die Kommune insgesamt seien - wofür es Beifall aus der Versammlung gab. Im Übrigen gebe es noch andere Wege weiter südlich. Diese seien keine guten Alternativen, da schlecht ausgebaut und nicht sozial kontrolliert, hielt Wollesen ihm entgegen. Rainer Henkel schlug deshalb vor, sich frühzeitig mit der Firma Rothe Erde zusammenzusetzen, um eine Planung im Sinne der Bürger zu erreichen.
„Cappeler Rose" für Erhard Heese
Zuversicht für Grundschule Hirschberg
Freitag, den 20. Januar 2012 um 09:38 Uhr

CDU-Ortsunion Erwitte zog Jahresbilanz
Montag, den 19. Dezember 2011 um 15:04 Uhr
Der Patriot vom 10. Dezember 2011
CDU-Ortsunion zog Jahresbilanz
Ortsunion-Vorsitzender Bernhard Rasche (l.) begrüßte auch Bürgermeister Peter Wessel (M.) und MdL Werner Lohn.
Erwitter Christdemokraten diskutierten auch mit Werner Lohn und Peter Wessel
Um aktuelle Themen der Kommunal- und Landespolitik ging es in einer gut besuchten Mitgliederversammlung der CDU-Ortsunion Erwitte. Dazu durfte Vorsitzender Bernhard Rasche auch den heimischen Landtagsabgeordneten Werner Lohn sowie Bügermeister Peter Wessel begrüßen. Rasche ging in seinem Jahresrückblick u.a. auf die gemeinsame Berlin-Fahrt ein.
Werner Lohn informierte die Zuhörer über aktuelle Entwicklungen im Landtag. Er zeigte sich zufrieden mit dem erreichten Schulfrieden. Als katastrophal bezeichnete er die Haushaltspolitik der Landesregierung. Sie schaffe es trotz massiv gestiegener Steuereinnahmen nicht, auf das Schuldenmachen zu verzichten. Kritisch betrachtete er auch die „neue Rolle der FDP als Mehrheitenbeschaffer für die Landesregierung". Um angesichts der schlechten Umfragewerte Neuwahlen zu verhindern, werfen die FDP-Abgeordneten ihre Überzeugungen über Bord und biedern sich der SPD an, so Lohn. So sei es z.B. unverständlich, dass sich der heimische FDP-Abgeordnete gemeinsam mit SPD und Grünen für das „Stärkungspaktgesetz" einsetze, das Belastungen für sparsame Kommunen vorsehe, damit 34 überschuldete Städte Millionen überwiesen bekommen. Für Erwitte bedeutet dies, dass die Stadt zum Schuldenmachen gezwungen wird.
Bürgermeister Peter Wessel griff den Punkt der städtischen Finanzen auf und bekräftigte, dass die geplante Abgabe für die „Schuldenmacherstädte", die in den vergangenen Jahrzehnten ständig über ihre Verhältnisse lebten und das Geld mit vollen Händen ausgaben, allen derzeitigen Bemühungen um eine Haushaltskonsolidierung in Erwitte den Boden entziehe.
Wessel sprach auch den Luftreinhalteplan in Erwitte an. Er betonte, dass die Ursache für die Stickoxidbelastung eindeutig der Straßenverkehr sei. Da die Realisierung der Umgehungsstraßen aufgrund der Blockadepolitik der Rot-Grünen Minderheitsregierung in noch weitere Ferne gerückt sei, sei er bemüht, alternative Lösungskonzepte zum Wohle der Bürger der Stadt Erwitte zu finden.
Wessel berichtete auch von der hervorragenden Zusammenarbeit zwischen Erwitte und Anröchte bei der Gründung einer gemeinsamen Sekundarschule. Dadurch würden beide Schulstandorte langfristig gesichert.
Fest verwurzelt in die Zukunft
Mittwoch, den 23. November 2011 um 10:04 Uhr
Der Patriot, 23.11.2011
Entwicklungsperspektiven für Langeneicke „Fest verwurzelt in die Zukunft!" Dieses selbst gewählte Motto gilt den Langeneickern als Leitsatz für die Entwicklung von Zukunftsperspektiven. Sechs Bürgerinnen und Bürger um Ortsvorsteher Werner Lohn haben im Rahmen einer Dorfwerkstatt des Zentrums für ländliche Entwicklung (ZelE), einer Unterabteilung des NRW-Landwirtschaftsministeriums, an der Zukunft ihres 1000-jährigen Dorfes gefeilt. Ein Wochenende stand ganz im Zeichen der Dorfentwicklung. In Odenthal-Altenberg bekamen die Langeneicker neben Delegationen aus Hofferhof (bei Köln) und Erlinghausen (Stadt Marsberg) die Gelegenheit, unter professioneller Moderation des ZelE Stärken und Schwächen des Eichendorfes herauszuarbeiten. „Am Ende soll ein Dorfentwicklungskonzept dabei herauskommen, das insbesondere auch eine dorfverträgliche Folgenutzung für das ca. 8000 Quadratmeter große Gelände der Bäuerlichen Bezugs- und Absatzgenossenschaft im Zentrum unseres Dorfes beinhalten soll", erklärt Werner Lohn jetzt in einer Pressemitteilung im Nachgang der Dorfwerkstatt. Insbesondere die weitere Nutzung des BBAG-Geländes sei für die positive Dorfentwicklung von großer Bedeutung und eine Chance, die so schnell nicht wieder komme. Der Ortsvorsteher weist darauf hin, dass die in der Dorfwerkstatt erarbeiteten Perspektiven erst einmal auf Machbarkeit überprüft werden müssten. Im Anschluss daran sollen die Einzelvorschläge, die von einer Aufwertung der Spielplätze, der Bereitstellung von Baugrundstücken, der Schaffung einer Art Dorfgemeinschaftshaus bis hin zu Möglichkeiten einer Nahwärmeversorgung reichten, dann bei einer Ortsteilversammlung diskutiert werden. Als wichtige Voraussetzung für eine Landesförderung habe Langeneicke bereits 2008 ein so genanntes ILEK-Projekt (Integriertes ländliches Entwicklungs-Konzept) beantragt und genehmigt bekommen. „Wir gehen daher zuversichtlich ans Werk", so der Ortsvorsteher. Lohn betont gleichzeitig, dass „noch nichts entschieden oder konkret auf den Weg gebracht" sei. „Das geht nicht ohne Diskussion in der Dorfgemeinschaft und Beschluss in den städtischen Gremien." |
15 als untere Grenze
Donnerstag, den 27. Oktober 2011 um 12:52 Uhr
Patriot vom 20.Oktober 2011-10-27
Chance für Schule in Kallenhardt
Es könnte die vorläufige Rettung für den Schulstandort Kallenhardt sein: Ein Antrag von SPD, CDU und Grünen im Landdtag fordert die Landesregierung unter anderem auf, Grundschulklassen mit mindestens 15 Schülern zuzulassen. Bislang gelten 18 Kinder als Minimum für eine Eingangsklasse.
Ein Gesamtkonzept für den Erhalt kleiner Grundschulen soll bis zum Jahresende vorliegen und zum Schuljahr 2013/14 umgesetzt werden. Weiter reichende Vorschläge sind in Kallenhardt bereits Wirklichkeit: Kommunen sollen individuelle Alternativen ermöglicht werden, was Teilstandorte, Klassengrößen und Jahrgangsübergreifenden Unterricht angeht. In der Übergangszeit sollen kleine Schulen, die als Teilstandorte fortgeführt werden, nicht schließen müssen.
„Jetzt sollten also vor Ort und auf Aufsichtsebene keine Fakten mehr zu Lasten kleiner Schulen geschaffen werden. Die Eltern müssen ihre Kinder auch beruhigt an kleinen Schulen anmelden können", teilt CDU-Landtagsabgeordneter Werner Lohn mit. Er weist darauf hin, dass der Protest der Eltern und seine Bemühungen zusammen mit den Schulexperten der CDU-Fraktion sich gelohnt hätten.
Dreifaltigkeits-Hospital weiht sanierte Station 16 ein
Freitag, den 20. Januar 2012 um 11:49 Uhr
Der Patriot vom 20. Januar 2012
8000 Meter Kabel verlegt
Dreifaltigkeits-Hospital weiht sanierte Station 16 ein. 1,1 Millionen investiert
81 Tonnen Estrich, 8000 Meter Kabel und zwei Kilometer Wasserleitungen auf 914 Quadratmetern: Die Handwerker haben ihre Arbeit gemacht (wir berichteten). Am Donnerstagnachmittag wurde die Station 16 des Dreifaltigkeits-Hospitals nun auch offiziell eingeweiht.
Pastor Peter rief in einem Wortgottesdienst noch einmal in Erinnerung, „dass es nicht allein darum geht, die Station zu verschönern". Nein, vielmehr solle auch in den neuen Räumlichkeiten abermals der Mensch im Mittelpunkt stehen. Und dessen Wohlbefinden auf dem Weg zur Genesung.
Glückwünsche im Namen der Stadt überbrachte Vize-Bürgermeister Wilhelm Börskens (CDU-Fraktion). Mit Recht könnten die Verantwortlichen um Geschäftsführer Christian Larisch stolz sein auf das Erreichte. Und weiter: Mit der Sanierung werde das Hospital seiner hohen sozialen Verantwortung gegenüber den Bürgern voll und ganz gerecht.
Architekt Nils Oetterer zeigte den Gästen derweil noch die Vorzüge der neuen Zimmer auf: Demnach seien nun alle Räume nicht bloß größer (durch überbaute Balkone), sondern auch jeweils mit einem eigenen, großräumig bemessenen Bad inklusive begehbarer Dusche ausgestattet. Wie auch die Zimmer kommen diese in Creme- und Holz-Optik und außerdem lichtdurchflutet daher.
Ähnlich sollen nach und nach auch die weiteren Stationen erstrahlen. Stück für Stück und als Teil einer umfangreichen, 10 Millionen Euro schweren Kernsanierung. Die Patientenzimmer sollen modernisiert und die Raumsituation verbessert werden, erläuterte Larisch. Das bedeutet auch, dass nach der Sanierung mehr Betten ins Krankenhaus passen. Im Augenblick können noch maximal 345 in den 14 Stationen aufgestellt werden. Nach Abschluss der Arbeiten seien es etwa 40 mehr, sagte Larisch. Die Zimmer vergrößern sich von 24 auf 32 Quadratmeter.
Die gerade abgeschlossene Kernsanierung der Station 16 (6. Ebene) schlägt mit 1,1 Millionen Euro zu Buche. Sobald diese Räume bezogen sind, folgen nach und nach die restlichen Stationen. In fünf bis sechs Jahren soll das Gebäude fertig sein.
Heller, größer, freundlicher: Die Zimmer der Station 16 erstrahlen in neuem Glanz. Darüber freuten sich am Donnerstagnachmittag bei der Einweihung (vorne, v.l.): Architekt Nils Oetterer, Pflegedirektor Karl-Heinz Schmitz, Stationsleiter Dietmar Lipsmeier, MdL Werner Lohn, Chefarzt Prof. Dr. Helmut Kogel, Wilhelm Börskens (CDU-Fraktion) und Geschäftsführer Christian Larisch.
Warsteiner CDU-Senioren im Landtag
Freitag, den 02. Dezember 2011 um 10:33 Uhr
Warsteiner CDU-Senioren im Landtag bei CDU-MdL Werner Lohn
Unter der Leitung der Warsteiner CDU- Seniorenunionsvorsitzenden Hildegard Wendig waren die Warsteiner Senioren zu Besuch im Düsseldorfer Landtag beim heimischen CDU-Landtagsabgeordneten Werner Lohn.
Werner Lohn informierte über seine Aufgaben im Landtag und erläuterte die Ziele der NRW-CDU.
In einer sich anschließenden Diskussion mit dem CDU-Landtagsabgeordneten Werner Lohn hatten die Senioren die Möglichkeit ihre Wünsche, Anregungen und Probleme vorzutragen.
Außerdem bestand die Möglichkeit zu einem Austausch mit dem CDU-Fraktionsvorsitzenden im Düsseldorfer Landtag Karl-Josef Laumann und dem Landtagspräsidenten Eckhard Uhlenberg.
Foto (v. l.): Der heimische CDU-Landtagsabgeordnete Werner Lohn, Landtagspräsident Eckhard Uhlenberg, die Vorsitzende der Warsteiner CDU-Seniorenunion Hildegard Wendig und CDU-Fraktionsvorsitzender Karl-Josef Laumann.
Lösung ohne neue Schulden
Freitag, den 14. Oktober 2011 um 08:32 Uhr
Der Patriot, 14. Oktober 2011
CDU setzt auf Alternative zu Abundanzumlage
„Wir sind schlichtweg verärgert, dass sich der FDP-Landtagsabgeordnete Christof Rasche - obwohl er die Erwitter Haushaltslage kennt - offenbar auf Landesebene als Mehrheitsbeschaffer der SPD anbiedert", machten CDU-Stadtverbandsvorsitzender Achim Brüggemann, CDU-Fraktionschefin Marita Lange und der CDU-Landtagsabgeordnete Werner Lohn jetzt gegenüber dieser Zeitung ihrem Ärger Luft. Hintergrund ist der seitens der rot-grünen Landesregierung angestoßene Stärkungspakt Stadtfinanzen, zu der auch die Spitze der FDP-Landtagsfraktion ihren Zuspruch geäußert hat und der für Erwitte zusätzliche Belastungen in Millionenhöhe mit sich bringen würde (wir berichteten).
„Kommt die Abundanzumlage, bedeutet dies für Erwitte zusätzliche Belastungen von insgesamt 11,7 Mio. Euro bis 2020", so Oppositionspolitiker Werner Lohn, der aus einem seitens der Landesregierung in Auftrag gegebenen Gutachten zugleich kopfschüttelnd zitiert, dass es in Erwitte angeblich einen jährlichen strukturellen Überschuss von gut 2,5 Mio. Euro geben soll. Freilich: Der Blick in den Haushalt offenbart hingegen ein Defizit von aktuell rund 3 Mio. Euro.
Als Alternative zur Abundanzumlage schlage die Landes-CDU daher vor, dass alle Kommunen, die sich in der Haushaltssicherung befinden oder die Liquiditätskredite in Anspruch nehmen, u.a. Zinshilfen des Landes in Anspruch nehmen können. Gleichzeitig müssen sie ihre Sparanstrengungen nachweisen. „Finanziert werden kann das durch das Streichen der Beitragsbefreiung für das letzte Kindergartenjahr und die Wiedereinführung von Studiengebühren - allein dies macht bereits 400 Mio. Euro im Jahr aus", rechnet Lohn vor. Der Protest gegen die Regierungspläne rege sich inzwischen landesweit - auch in SPD-geführten Kommunen.
Die CDU setze daher auf Gespräche mit der SPD, die bereits liefen. Auch die FDP müsse in dieser Hinsicht zur Vernunft kommen. Es gehe letztlich um eine sachgerechte Lösung, die nicht nur wenigen Kommunen helfe und durch die keine neue Schulden aufgenommen werden müssten, so Lohn. Diesem Weg sagten Achim Brüggemann und Marita Lange ihre Unterstützung zu.
Jakobspilger gehen im Kindergarten stempeln
Donnerstag, den 29. September 2011 um 15:16 Uhr
Patriot vom 23.09.2011

Es führen viele Wege nach Santiago de Compostela in Nordspanien. Einer davon führt auch über Langeneicke und liegt direkt vor der Haustür des katholischen Kindergartens St. Barbara. Jetzt ist der Kindergarten offizielle Stempelstelle für den Jakobsweg.
„Auch wir erlebten schon einige Pilger an der Sonnenseite unseres Kindergartens. Unser gesamtes Team hat ein wachsames Auge bekommen und sieht den vorbeikommenden Pilger", schwärmt Kindergartenleiterin Andrea Louabkhi. Den Rucksack auf dem Rücken, den Wanderstock in der Hand, klopfe er zunächst stets an der Kirchenpforte an. „Wir rufen dem Wanderer dann freundlich zu, und gerne macht er Rast auf unserer schönen Bank vor dem Kindergarten", sagt sie. Nach einer kleinen Stärkung und Erzählungen des Pilgers, denen auch die Kinder gern lauschen, bekommt der Wanderer dann den Pilgerstempel.
„Wir vom Kindergarten freuen uns, die Erlebnisse mit den vorbeiziehenden Pilgern teilen und diese besondere Art der Nähe zu Gott kennen lernen zu dürfen. Wir sind glücklich, dass wir zu einer anerkannten Stempelstelle geworden sind", sagt Andrea Louabkhi.
Feuerwehrwagen-Wettziehen:Löschgruppe Kneblinghausen feiert Geburtstag
Montag, den 29. August 2011 um 13:25 Uhr
Feuerwehrwagen-Wettziehen:Löschgruppe Kneblinghausen feiert Geburtstag
Mehr Sicherheit für die Bürger von Kneblinghausen - das war der ausschlaggebende Grund für die Gründung der dortigen Löschgruppe um den ersten Brandmeister Johannes Gerwin im Jahre 1936. 75 Jahre ist dies nun her, was den Feuerwehrkameraden am Wochenende Anlass zum Feiern gab.
Mit den Löschgruppen aus dem Stadtgebiet und benachbarten Ortschaften, dem Musikverein Kneblinghausen sowie zahlreichen Gästen begingen sie ein festliches Jubiläum. In einer anschaulichen Ausstellung im Übungsraum der Feuerwehr präsentierten die Kameraden die 75-jährige Geschichte der Löschgruppe in Bildern und stellten zudem ihr Waldbrandkonzept vor. Den Mittelpunkt des Abends bildeten jedoch die zahlreichen Ansprachen. Stadtbrandinspektor Klaus Adams warf einen Blick auf die Historie der organisierten Brandbekämpfung und unterstrich die Bedeutung der Einsatzbereitschaft: „Wichtig ist das Gerät der Feuerwehr, noch wichtiger aber ist die Hand, die das Gerät führt. Am allerwichtigsten ist jedoch der Geist und Enthusiasmus". Der stellvertretende Kreisbrandmeister Bernhard Loer lobte das ehrenamtliche Wirken von drei Generationen, die sich „nicht zum Eigennutz, sondern für die Nächstenhilfe" engagiert haben. Dass vor allem die freiwillige Einsatzbereitschaft hoch angerechnet wird, zeigte sich auch in den Ansprachen der Gratulanten. Bürgermeister Peter Weiken erinnerte nicht nur an die Hintergründe, die zur Gründung der Löschgruppe führten: In den 1930er-Jahren wurde der Brandschutz vom preußischen Innenministerium neu organisiert, da die bis dahin existierende Feuerbekämpfung meist nur unzureichend war. Er lobte das „Gemeinschaftsdenken" der Feuerwehr, das sich sowohl in der Brandbekämpfung als auch in der Mitgestaltung des Dorflebens zeige. Die Landtagsmitglieder Marlies Stotz (SPD) und Werner Lohn (CDU) sowie die Mitglieder der Stadtvertretung Bernd Cordes (SPD), Wolfgang Henze (FDP) als auch Friedhelm Thomas (CDU) würdigten vor allem den ehrenamtlichen Einsatz. „Solidarität, Ehrenamt und Gemeinschaftsgeist sind keine leeren Worthülsen, sondern werden von der Feuerwehr gelebt" versicherte Friedhelm Thomas, der auch als Ortsvorsteher gratulierte.
Am Sonntag ging das Jubiläum mit einem Feldgottesdienst und musikalischem Frühschoppen weiter. Spannend war das Feuerwehrwagen-Wettziehen, bei dem achtköpfige Mannschaften ein 7,5 Tonnen schweres Feuerwehrauto des Typs TSW schnellstmöglichst über eine Strecke von 20 Metern ziehen mussten. Außerdem wurden die Sieger des Malwettbewerbes, der im Rahmen der Brandschutzerziehung im Meister Kindergarten stattfand, prämiert.
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