Geseke
Fest verwurzelt in die Zukunft
Mittwoch, den 23. November 2011 um 10:04 Uhr
Der Patriot, 23.11.2011
Entwicklungsperspektiven für Langeneicke „Fest verwurzelt in die Zukunft!" Dieses selbst gewählte Motto gilt den Langeneickern als Leitsatz für die Entwicklung von Zukunftsperspektiven. Sechs Bürgerinnen und Bürger um Ortsvorsteher Werner Lohn haben im Rahmen einer Dorfwerkstatt des Zentrums für ländliche Entwicklung (ZelE), einer Unterabteilung des NRW-Landwirtschaftsministeriums, an der Zukunft ihres 1000-jährigen Dorfes gefeilt. Ein Wochenende stand ganz im Zeichen der Dorfentwicklung. In Odenthal-Altenberg bekamen die Langeneicker neben Delegationen aus Hofferhof (bei Köln) und Erlinghausen (Stadt Marsberg) die Gelegenheit, unter professioneller Moderation des ZelE Stärken und Schwächen des Eichendorfes herauszuarbeiten. „Am Ende soll ein Dorfentwicklungskonzept dabei herauskommen, das insbesondere auch eine dorfverträgliche Folgenutzung für das ca. 8000 Quadratmeter große Gelände der Bäuerlichen Bezugs- und Absatzgenossenschaft im Zentrum unseres Dorfes beinhalten soll", erklärt Werner Lohn jetzt in einer Pressemitteilung im Nachgang der Dorfwerkstatt. Insbesondere die weitere Nutzung des BBAG-Geländes sei für die positive Dorfentwicklung von großer Bedeutung und eine Chance, die so schnell nicht wieder komme. Der Ortsvorsteher weist darauf hin, dass die in der Dorfwerkstatt erarbeiteten Perspektiven erst einmal auf Machbarkeit überprüft werden müssten. Im Anschluss daran sollen die Einzelvorschläge, die von einer Aufwertung der Spielplätze, der Bereitstellung von Baugrundstücken, der Schaffung einer Art Dorfgemeinschaftshaus bis hin zu Möglichkeiten einer Nahwärmeversorgung reichten, dann bei einer Ortsteilversammlung diskutiert werden. Als wichtige Voraussetzung für eine Landesförderung habe Langeneicke bereits 2008 ein so genanntes ILEK-Projekt (Integriertes ländliches Entwicklungs-Konzept) beantragt und genehmigt bekommen. „Wir gehen daher zuversichtlich ans Werk", so der Ortsvorsteher. Lohn betont gleichzeitig, dass „noch nichts entschieden oder konkret auf den Weg gebracht" sei. „Das geht nicht ohne Diskussion in der Dorfgemeinschaft und Beschluss in den städtischen Gremien." |
Jakobspilger gehen im Kindergarten stempeln
Donnerstag, den 29. September 2011 um 15:16 Uhr
Patriot vom 23.09.2011

Es führen viele Wege nach Santiago de Compostela in Nordspanien. Einer davon führt auch über Langeneicke und liegt direkt vor der Haustür des katholischen Kindergartens St. Barbara. Jetzt ist der Kindergarten offizielle Stempelstelle für den Jakobsweg.
„Auch wir erlebten schon einige Pilger an der Sonnenseite unseres Kindergartens. Unser gesamtes Team hat ein wachsames Auge bekommen und sieht den vorbeikommenden Pilger", schwärmt Kindergartenleiterin Andrea Louabkhi. Den Rucksack auf dem Rücken, den Wanderstock in der Hand, klopfe er zunächst stets an der Kirchenpforte an. „Wir rufen dem Wanderer dann freundlich zu, und gerne macht er Rast auf unserer schönen Bank vor dem Kindergarten", sagt sie. Nach einer kleinen Stärkung und Erzählungen des Pilgers, denen auch die Kinder gern lauschen, bekommt der Wanderer dann den Pilgerstempel.
„Wir vom Kindergarten freuen uns, die Erlebnisse mit den vorbeiziehenden Pilgern teilen und diese besondere Art der Nähe zu Gott kennen lernen zu dürfen. Wir sind glücklich, dass wir zu einer anerkannten Stempelstelle geworden sind", sagt Andrea Louabkhi.
Dorfwerkstatt entwickelt Zukunftspläne
Freitag, den 16. September 2011 um 09:14 Uhr
Der Patriot, 16. September 2011
Dorfwerkstatt entwickelt Zukunftspläne
Eine Lösung für die Entwicklung des ehemaligen Standortes der Bäuerlichen Bezugs- und Absatzgenossenschaft in Langeneicke an der Schützenstraße soll laut Ortsvorsteher Werner Lohn im Einvernehmen mit den aktuell 362 bäuerlichen Genossen, dem Dorf Langeneicke und der Stadt Geseke gefunden werden. Ziel sei die Erhaltung der typischen Baukultur und die Stärkung der Ortskerne, wie es auch im Rahmen des Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzeptes (ILEK) formuliert worden sei. Der Rat hat bereits eine Veränderungssperre erlassen. Jetzt steht die Folgenutzung im Mittelpunkt einer Dorfwerkstatt. Wie Lohn als Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing in der jüngsten Sitzung mitteilte, wird eine Delegation aus Langeneicke am 5. und 6. November an der Dorfwerkstatt des Zentrums für ländliche Entwicklung (Zele) teilnehmen. Zu den Teilnehmern gehören Lohn und Kulturringvorsitzender Dirk Kahr. Wer Interesse hat, sich zu beteiligen, kann sich bei Lohn anmelden. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Langaneka: Ort mit Zukunft und langer Vergangenheit
Donnerstag, den 15. September 2011 um 14:30 Uhr
Der Patriot, 12. September 2011
Ehrengäste loben beim Festakt den großen Zusammenhalt der Langeneicker
Ein 1000. Geburtstag schreit geradezu nach einem Blick in die Geschichtsbücher. Da aber die von der Langeneicker Theatergruppe zum Leben erweckten Bischof Meinwerk, König Heinrich und Königin Kunigunde höchstpersönlich von der ersten urkundlichen Erwähnung des Eichendorfes „Langaneka" im Jahr 1011 berichteten und Landtagspräsident Eckhard Uhlenberg als Schirmherr in seiner Festrede zu einer interessanten Zeitreise durch die vergangenen Jahrhunderte in der Hellwegregion einlud, konnte sich Ortsvorsteher Werner Lohn voll und ganz darauf konzentrieren, einen gar nicht mal so utopischen Ausblick ins Jahr 2036 zu wagen.
Mehr als 1000 Dorfbewohner, Ehemalige und Ehrengäste, darunter auch die stellvertretende Landrätin Dr. Ulrike Gilhaus, Bürgermeister Franz Holtgrewe, Bundestagsabgeordneter Bernhard Schulte-Drüggelte sowie Vertreter aus Kirche, Politik, Vereinen und aus den Nachbarkommunen, waren am Samstagabend zum offiziellen Festakt der 1000-Jahr-Feier gekommen. Und sie fanden Gefallen an den Visionen, die Lohn nach drei kräftigen Salven der Geseker Böllerschützen in seiner launigen Begrüßungsansprache zum Besten gab: Die Wohnungsbaupolitik trägt Früchte. Auch 25 Jahre nach dem großen Jubiläum zählt der Ort noch über 1000 Einwohner. Junge Familien kaufen bestehende Häuser im Ortskern. Die Vollerwerbslandwirte verlagern ihre Produktionsstätten zentral an den Ortsrand, in den freien Scheunen siedeln sich Ingenieurbüros und Eventagenturen an, während qualifizierte Arbeitskräfte aus dem demokratisierten Nordafrika auch am Hellweg dem Fachkräftemangel entgegenwirken und die Arminia den Aufstieg in die zweite Liga feiert. Viele Veränderungen könnten in den kommenden Jahrzehnten auf das Eichendorf zukommen. Doch eines, da ist sich Lohn ganz sicher, wird bleiben: „Unsere gute Dorfgemeinschaft." Die machte Lohn auch für das Gelingen „eines herausragenden Dorfjubiläums" verantwortlich. „Ein kleines Dorf kann Großes schaffen, wenn man anpackt und zusammenhält", betonte er, um sich auch im Namen des Kulturringsvorsitzenden Dirk Kahr für die Unterstützung der über 200 Helferinnen und Helfer zu bedanken.
Randnotizen aus Langeneickener Festzelt
Donnerstag, den 15. September 2011 um 14:20 Uhr
er Patriot 12. September 12. September 2011
Eckhard Uhlenberg begrüßten die Langeneicker den höchsten Repräsentanten des Landes NRW als Schirmherr zum Dorfjubiläum. Hohen Besuch aus der Politik, ja sogar aus der Weltpolitik, hatte das Dorf nach Angaben des Ortsvorstehers übrigens auch schon zum 800-Jährigen. Damals streifte Napoleon während seines Russland-Feldzuges durch die Hellweg-Region. Gratuliert hat er damals sicherlich nicht. Doch führte er in Langeneicke die Hausnummern ein - von Nr. 1 (Schweins) bis Nr. 70 (Postropp). Auch wenn die Nummerierung noch bis in die siebziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts Bestand hatte, legte sich Lohn beim Festakt fest: „Lieber Eckhard Uhlenberg, da ist uns Dein Besuch heute deutlich lieber als der von Napoleon."
,Eierkuchen? Nicht ganz. Auch im Eichendorf gibt es seit Jahren einen kleinen Zwist. Wie Lohn berichtete, ist die Herkunft des Namens Langeneicke, früher Langaneka, unter Heimatforschern nach wie vor umstritten. Die einen vermuten hinter dem Namen eine „lange Eiche", die anderen eine „lange Egge", eine langgezogene Erhöhung, die sich vom Haarstrang nach Norden erstreckt. Der Dorfjugend ist es egal. Sie nennt ihre Heimat in Anlehnung an das große Los Angeles ohnehin lieber LA.
, wer gerne feiern möchte, kann auf ewig lange Festreden gut verzichten. In den hinteren Reihen des Zeltes wurde es jedoch beim offiziellen Festakt mit zunehmender Zeit so laut, dass Solist Martin Brock vom Erwitter Vocalensemble etwas der Geduldfaden riss. Leicht erzürnt, ob gespielt oder ernst gemeint (?), nahm er sogar das Wort „Unverschämtheit" in den Mund. Als das Ensemble dann aber das schwungvolle Volkslied „Funiculì, Funiculà" anstimmte und die Langeneicker begeistert mitklatschten, war der kleine Zwischenfall schnell abgehakt.
1000 Jahre Langeneicke
Donnerstag, den 15. September 2011 um 14:00 Uhr
Der Patriot, 12.09.2011
Langeneicke verzaubert tausende Besucher mit einem einmaligen Jubiläumsprogramm.
Mit tausenden Sonnenblumen haben die Langeneicker ihr Dorf zum Jubiläumswochenende geschmückt. Angesichts des Regenwetters hatten sie jedoch schon im Vorfeld bedenklich die Köpfe hängen lassen. Ein schlechtes Omen? Keineswegs. Pünktlich zum Start des großen Open-Air-Spektakels im Dorfkern am Samstagmittag präsentierten sich die Sonnenboten dank der wie bestellten Kurz-Rückkehr des Sommers wieder in voller Blütenpracht.
Das war wohl nur einer von ganz vielen Gründen, warum tausende Besucher vor allem am sonnigen Samstag wie verzaubert durch das Jubiläumsdorf wandelten. „Das ist ja Wahnsinn, was die Einwohner gemeinsam auf die Beine gestellt haben. Hier ist das Dorf der Star", hörte man eine Besucherin zu ihrem Mann sagen. Der nickte nur andächtig. Zu vertieft war er in die Vorführungen der Silberschmiede, Besenbinder, Seiler oder Holzschuhmacher auf dem großen Handwerker- und Bauernmarkt.Wie im Mittelalter: Ohne Wegezoll ging am Wochenende in Langeneicke gar nichts. Erst für eine Maut ließen die Langeneicker, die ausnahmslos in historischen Gewändern gekleidet waren, die an den Eingängen zum Dorfkern platzierten Schranken öffnen. Mit Lageplan und hilfreichen Tipps vom zentralen Info-Stand ging es für die Besucher dann auf Entdeckungsreise. Tradition traf dabei auf die Zukunft des Dorfes. Handwerker und Bauern präsentierten an den beiden Festtagen auf einem rund ein Kilometer langen Markt-Rundgang das Langeneicker Leben der vergangenen Jahrhunderte, während die Dorfjugend auf Sprinks Kamp mit einer Hollywood-Aktionsmeile filmreif das LA von morgen präsentierte.Fast schon ein wenig überfordert schien so mancher Gast angesichts der vielfältigen Eindrücke. „Wir sind gerade erst angekommen. Aber das ist sofort super interessant hier. Langeneicke ist ja ein richtiges Kulturdorf", meinte etwa Sabrina Gniot aus Lippstadt, während Tochter Pia wenige Meter weiter mit einer Ziege auf Tuchfühlung ging.Auf ihrem Rundgang sollten die beiden in den folgenden Stunden an mehr als 100 Aktionen und Ständen vorbeikommen. Dicht gedrängt standen die Gäste ganz plötzlich in einem nachgebauten Klassenraum aus dem 19. Jahrhundert. Hier sorgte das Fräulein Lehrerin alias Diethild Münstermann-Lohn zusammen mit ihren Schülern in einer historischen Unterrichtsstunde für Zucht und Ordnung.Wenige Meter weiter pries Hobby-Imker Bernhard Blomenröhr frischen Honig aus Langeneicke an. Ein Straßenkünstler jonglierte derweil in einem riesigen Ballon mit seinen Bällen. Steinmetz Jürgen Duscha aus Steinhausen schlug aus Eifelsandstein das Jubiläumslogo. Hirschgulasch, Reibekuchen und Schmalzbrot sorgten nur wenig weiter für Gaumenfreuden. Harte Klänge schallten immer wieder von Sprinks Kamp herüber. Hier genossen die zumeist jungen Jubiläumsgäste mit leckeren Cocktails in Hängeschaukeln sitzend oder im Plantschbecken liegend den Spätsommer, während auf der Bühne lokale Rockbands wie Fight%Delight oder Just Mates die Haare fliegen ließen.
Das idyllischste Fleckchen im Jubiläumsdorf bildete wohl der Hof Mergen, wo bei Kaffee und Kuchen unter Schatten spendenden Bäumen ein Plausch unter Freunden angesagt war. Nebenan vergnügten sich die Kinder, im Streichelzoo, bei einer Traktorrallye, beim Mäusefangen oder beim Eierschätzen.
Die ganze Welt zu Gast in Langeneicke
Donnerstag, den 01. September 2011 um 15:10 Uhr
Der Patriot, 31.08.2011
Die ganze Welt zu Gast in Langeneicke
Dorfjubiläum: Handwerker- und Bauernmarkt lockt
Zum bevorstehenden 1000-jährigen Dorfjubiläum haben die Langeneicker in den vergangenen Monaten und Wochen ein prall gefülltes Veranstaltungspaket geschnürt. Und wie es einem derart außergewöhnlichen Ereignis gebührt, steht zum Festwochenende vom 9. bis zum 11. September dabei gleich das ganze Dorf sprichwörtlich Kopf. Höhepunkt des Festreigens ist Samstag und Sonntag der große Handwerker- und Bauernmarkt.
Nahezu an jeder Ecke des Geburtstagsdorfes gibt es bei dem Markttreiben mit altertümlichem Flair etwas zu entdecken. Mehr als 90 einzelne Attraktionen in den Straßen des Dorfkerns machen das Jubelfest zu einem Ereignis für Jung und Alt. Neben den Vorführungen auf der Aktionsbühne und im Festzelt auf dem Schützenplatz ist am zweiten September-Wochenende jeweils von 12 bis 18 Uhr fast jeder Winkel Langeneickes mit Leben gefüllt.
Getreu dem Motto des Jubiläums „Langeneicke, ein Dorf mit Zukunft und langer Vergangenheit" gibt es dazu Historisches, aber auch Trendiges zu sehen, zu erleben und auszuprobieren. So stellen Langeneicker Bürger in der Oberdorfstraße traditionelle Gewerke wie Korbflechten, Drechseln und Besenbinden vor und im Schatten der St.-Barbara-Kirche sind Old- und Youngtimer zu bestaunen. Die Freien Schwerter zur Lippe laden an der Alten Straße zu einem Ausflug ins Mittelalter. Beim Segwayfahren und bei einer luftigen Spritztour am 40-Meter-Kran mit dem Ballon des GOP-Varieté kommen zudem Abenteuerlustige auf ihre Kosten.
Kraft tanken für das Fest können die Besucher an verschiedenen Getränke- und Essensständen, die im ganzen Dorf verteilt werden. Zudem wartet im Festzelt Hof Mergen und in der Cafeteria ein üppiges Kuchenbüfett der kfd Langeneicke. Die Frauen aus dem Eichendorf bieten zudem den Langeneicker Pudding an.
In Sprinks Kamp stellt sich unter dem Motto „Hollywood in LA" die Dorfjugend mit Live-Musik lautstark vor. Gleich nebenan ist auch die große Weltkugel zu bestaunen, die die Langeneicker für ihr stolzes Jubiläum angefertigt haben.
Letzter Feinschliff für Eichendorf
Dienstag, den 05. Juli 2011 um 10:00 Uhr
Der Patriot, 05.07.2011
Für den Besuch der Jury des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft" möchten die Langen-eicker ihrem Dorf den letzten Feinschliff verleihen. Zum Arbeitseinsatz lädt Ortsvorsteher Werner Lohn die Dorfbewohner
am morgigen Mittwoch um 17 Uhr ein. Die Dorfeingangsschilder sollen vom Wildwuchs befreit, die Blumenbeete im Kirchpark eingefasst, das Bushäuschen an der Schützenstraße gestrichen und die öffentlichen Flächen an der Alten Straße, am Kapellenplatz, am Feldbach und an der Eichenstraße gereinigt werden. Treffen ist um 17 Uhr an der Kirche. Der Ortsvorsteher bittet um rege Beteiligung, sowohl beim Arbeitseinsatz als auch bei der Begehung, die am Freitag, 8. Juli, um 10 Uhr an der Kirche startet.
Fahrbahnerneuerung in Ehringhausen
Mittwoch, den 18. Mai 2011 um 10:35 Uhr
Der Vorstand der CDU-Ratsfraktion nahm die aktuelle kritische Diskussion um die Straßensperrung und die Baustellenampeln in Ehringhausen zum Anlass, sich vor Ort durch Ortsvorsteherin Susanne Schulte-Döinghaus zu informieren.
Die Fahrbahn der Hauptstraße (L 878) wird vom Land mit einem Kostenaufwand von 320000 Euro komplett erneuert. Dafür bedankte sich die Ortsvorsteherin bei dem heimischen Landtagsabgeordneten Werner Lohn, der sich "bei Straßen.NRW beharrlich für die Landesmittel eingesetzt hat". Gleichzeitig erneuert die Stadt die Regen- und Schmutzwasserkanäle (Kosten 200000 Euro) sowie die Gehwege (Kosten 200000, davon 65% für die Anlieger u. 35% für die Stadt).
Die Fahrbahn der Hauptstraße und auch große Teile des Gehweges sind bereits aufgerissen (s.Foto), so dass eine Sperrung der Straße erforderlich wurde. "Verkehrsbehinderungen und auch komplette Sperrungen sind bei einer solch großen Baumaßnahme nicht zu verhindern. Allerdings kommen einem die Verkehrsampeln im Bereich des Triftweges, der als Ausweichstrecke genutzt werden muss, auf den ersten Blick schon etwas seltsam vor.", fasste CDU-Fraktinonschef Thomas Kersting seine Eindrücke zusammen.
Susanne Schulte-Döinghaus erläuterte ihren Fraktionskollegen, dass auch der komplette Schulbusverkehr über den Triftweg umgeleitet werden müsse und dass die Busverkehr-Ruhr-Sieg GmbH aus Verkehrssicherheitsgründen auf die Ampelregelung bestanden habe. Diese sei notwendig, da ein Begegnungsverkehr mit einem Schulbus an der Engstelle Triftweg/Dorf nicht gefahrlos möglich sei.
Die CDU-Ratspolitiker, mit Bürgermeister Holtgrewe und Bauausschuss-Vorsitzendem Henneken in ihren Reihen, bitten die Ehringhäuser um Verständnis für die nicht vermeidbaren Verkehrsbehinderungen und wiesen darauf hin, dass die Baumaßnahmen bis Ende Oktober beendet sein sollen.
Vorbereitung zur 1000 Jahre-Feier
Dienstag, den 03. Mai 2011 um 09:14 Uhr
Die Dorfgemeinschaft Langeneicke feiert in diesem Jahr das 1000-jährige Dorfjubiläum.
Im Rahmen der Vorbereitungen zu unserem großen Dorfgeburtstag hat die Dorfgemeinschaft (unter meiner Leitung) den Kirchpark in enormer Eigenleistung komplett neu gestaltet, Wege und Beete angelegt sowie aus 30 Tonnen Bruchsteinen einen attraktiven Generationentreffpunkt gestaltet. Insgesamt wurden für fast 20000 Euro Materialien verbaut. Davon trug die Stadt Geseke einen Teil von 5000 Euro. Der Rest wurde mit großzügiger Unterstützung der RWE, vieler heimischer Firmen sowie einer Reihe von kleinen und größeren Spenden aus der Dorfgemeinschaft aufgebracht.
Wir freuen uns über den attraktiven neuen Kirchpark und auch darüber, dass unsere Dorfgemeinschaft durch diese vielen gemeinsamen Arbeitseinsätze gezeigt hat, was man zusammen leisten kann. Das bei uns ohnehin ausgeprägte Gemeinschaftsgefühl wurde so weiter gestärkt.
Als bleibende Erinnerung an das Dorfjubiläum und die Kirchparkeinweihung werden wir um 11 Uhr von der Drehleiter der Feuerwehr Geseke aus ein Foto von möglichst allen Langeneickerinnen und Langeneicker machen, die im Kirchpark mit ihrer Anwesenheit die Geburtstagszahl "1 0 0 0" auf einer Fläche von ca. 250 Quadratmetern darstellen werden.
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