Bildung
Lohn zweifelt an „sanfter Reform“
Mittwoch, den 28. Juli 2010 um 00:00 Uhr
Der Patriot, 28.07.2010
KREIS SOEST - Einen Schulkonsens kann es nach Auffassung des heimischen CDU-Landtagsabgeordneten Werner Lohn (Langeneicke) nur dort geben, wo die Existenz des Gymnasiums gesichert sei. „Das ist die Lehre, die Nordrhein-Westfalen aus dem Hamburger Volksentscheid gegen das gemeinsame Lernen bis zur sechsten Klasse ziehen muss", erklärte Lohn. Die Mahnung komme zur rechten Zeit, meinte der Christdemokrat mit Blick auf den rot-grünen Koalitionsvertrag für NRW. SPD und Grüne schwärmten von einem gemeinsamen Lernen in der fünften und sechsten Klasse. Aber die „eine Schule für alle" gefährde das Gymnasium, so Lohn. Das sei mit der CDU nicht zu machen, reagierte er auch skeptisch auf Beteuerungen von SPD und Grünen, man wolle die Einheitsschule nicht „von oben herab" befehlen, sondern auf eine „sanfte Reform" setzen. Wenn laut Rot-Grün schon in vier bis fünf Jahren jede dritte Schule umgewandelt sein soll, habe das mit einer „sanften Reform" nichts zu tun.
Die CDU stehe zu jener Schulvielfalt, „wie wir sie im Altkreis Lippstadt vorfinden". Veränderungen werde es aber sicher in der Hauptschullandschaft geben - schon wegen der stark rückläufigen Schülerzahlen.
Werner Lohn: Die Menschen haben die Wahl: Individuelle Förderung oder ideologischer Einheitsbrei
Donnerstag, den 25. März 2010 um 09:32 Uhr
"Die Bürgerinnen und Bürger müssen wissen: Am 9. Mai geht es insbesondere auch um den Erhalt oder die Abschaffung unseres vielfältigen Schulsystems in Nordrhein-Westfalen. Als einzige Fraktion im Düsseldorfer Landtag steht die CDU zu all' unseren Schulen. SPD, Grüne und Linke fordern hingegen die Abschaffung unseres Schulsystems, um ihre Ideologie einer Einheitsschule bis zur Klasse 10 durchzudrücken. Der Wille der Schüler und Eltern wird dabei ausgehebelt." Das erklärt der heimische CDU-MdL Werner Lohn.
Nach der Intention von SPD, Grünen und Linkspartei werde es künftig kein Gymnasium, keine Realschule, keine Hauptschule und auch keine Förderschule mehr geben, so Lohn weiter. Gleichzeitig wäre das Ende der individuellen Förderung ebenso wie das Ende der wohnortnahen Schulangebote besiegelt. Eine Einheitsschule wäre eine "anonyme Megaschule mit mindestens 1000 Schülern". Als einziges Bundesland würde NRW dann zur "gymnasialfreien Zone" erklärt. Das sei "auch unter Standortaspekten eine abenteuerliche Vorstellung".
"Mit unserem Bildungsangebot unter dem Aspekt 'Vielfalt fördert alle' bieten wir den Menschen eine überzeugende Alternative zu de r ideologischen Gleichmacherei der Opposition", ergänzt Lohn. "Die Eltern in diesem Land können darauf vertrauen: Mit uns wird es nach dem 9. Mai kein schulpolitisches Chaos in NRW geben. Mit uns werden keine Schulen aus ideologischen Gründen geschlossen. Eltern wollen und fordern zu Recht die beste Schule für Ihre Kinder. Eine Einheitsschule à la SPD, LINKE und Grüne kann den Kindern nicht gerecht werden."
Gegen Schulschließungen
Sonntag, den 14. März 2010 um 01:00 Uhr
Werner Lohn spricht sich gegen Schulschließungen im ländlichen Raum aus
Mit einer landesweiten Aktion macht die CDU Nordrhein-Westfalen gegen die drohenden Schulschließungen durch die rot-rote Einheitsschule aufmerksam, darauf weist der heimische CDU-Landtagsabgeordnete Werner Lohn hin.
SPD und Linkspartei haben in ihren Wahlprogrammen beschlossen, Gymnasien, Realschulen und Hauptschulen durch die Einheitsschule zu ersetzen. Das bedeutet nicht nur das Aus für mindestens 1.860 Gymnasien, Real- und Hauptschulen in Nordrhein-Westfalen.
Über 1 Million Schülerinnen und Schüler wären von den Schulschließungen betroffen.
Mit der Einheitsschule setzt Rot-Rot auf ideologische Gleichmacherei statt auf persönliche Förderung. Neben der Schließung unserer bewährten Schulen wären längere Schulwege - gerade im ländlichen Raum, zu dem auch der Kreis Soest zählt - die zwingende Folge. Kleinere, überschaubare Schulen haben bei Rot-Rot keine Chance mehr, denn Einheitsschulen sind Mammutschulen und benötigen mehr als 1.000 Schüler.
Werner Lohn: „Wir stehen für eine andere Politik: Wir haben über 8.000 zusätzliche Lehrerstellen geschaffen und den Unterrichtsausfall halbiert. Es gibt so wenig Sitzenbleiber wie nie zuvor und gleichzeitig die besten Abiturergebnisse seit Beginn der Aufzeichnungen. Statt Schulen zu schließen wollen wir den Unterricht weiter verbessern, den Ganztagsunterricht zügig ausbauen und vor allem die individuelle Förderung von Schülerinnen und Schüler in den Mittelpunkt stellen. Bei uns wird jedes Kind seine Chance auf Förderung bekommen!"
Deswegen setzt sich die CDU auch weiterhin für den Erhalt aller weiterführenden Schulen und Schulformen ein. "Gute Beispiele dafür, sind bei mir im Wahlkreis die Genehmigungen für die neue Gesamtschule in Lippstadt und auch die Genehmigung der neuen Verbundschule in Rüthen. Wir sagen, was wir tun und vor allem: Wir tun auch, was wir sagen", so Lohn abschließend in einer Pressemitteilung.
Neue Lippstädter Gesamtschule
Mittwoch, den 10. Februar 2010 um 01:00 Uhr
Entscheidung der Bezirksregierung Ansberg schafft neues Schulangebot und Sicherheit für interessierte Eltern
Die Stadt Lippstadt hat mit dem Antrag auf Errichtung einer Gesamtschule auf den geäußerten Elternwillen reagiert. Das war richtig.
Ich freue mich für die 120 Eltern, die ihre Kinder auf der neuen Lippstädter Gesamtschule anmelden wollen. Sie haben jetzt die Sicherheit, dass dieses neue Schulangebot zum kommenden Schuljahresbeginn auch Wirklichkeit wird. Die Bezirksregierung hat unbürokratisch und bürgernah entschieden, obwohl
nur 12 der 120 angemeldeten Schüler einen Qualfikationsvermerk für das Gymnasium haben.
Es bleibt abzuwarten, ob es dann wirklich auch bei diesen besagten 12 Anmeldungen bleibt. Die Erfahrung hat gezeigt, dass eine große Mehrheit der Eltern von Kindern mit Qualifikationsvermerk das Gymnasium oder auch die Realschule für ihre Kinder wählen. Das ist sehr verständlich, da alle Eltern das Recht haben, das jeweils Beste für ihre Kinder zu fordern und zu wählen.
Es ist davon auszugehen, sich die bisher überaus breit gefächerte Schullandschaft in Lippstadt schon bald erheblich verändern wird. Ob alle vier bisherigen Gymnasien, zwei Realschulen und zwei Hauptschulstandorte gehalten werden können erscheint mehr als fraglich.
Mehr Lehrer für mehr Unterricht
Montag, den 08. Februar 2010 um 01:00 Uhr
„Von 2005-2010 insgesamt 463 Lehrerinnen und Lehrer im Kreis Soest neu eingestellt"
„In den Jahren 2005-2010 Jahres wurde eine Vielzahl von Lehrerinnen und Lehrern in meinem Wahlkreis eingestellt," erklärt der heimische CDU-Landtagsabgeordnete Werner Lohn.
Diese Teilen sich in meinem Wahlkreis für die Jahre 2005-2010 wie folgt auf: Anröchte (9), Erwitte (20), Geseke (35), Lippstadt (88), Rüthen (19), Warstein (17).
(Hinweis: Wie viel Lehrerinnen und Lehrer in den Städten und Gemeinden 2005 bis 2010 eingestellt wurden, finden Sie unter dem folgenden Link:
http://www.schulministerium.nrw.de/BP/Presse/Meldungen/PM_2010/Einstellungen_Gemeinden.pdf)
Im Kreis Soest wurden in den Jahren 2005-2010 insgesamt 463 Lehrerinnen und Lehrer eingestellt.
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