Dreifaltigkeits-Hospital weiht sanierte Station 16 ein
Freitag, den 20. Januar 2012 um 11:49 Uhr
Der Patriot vom 20. Januar 2012
8000 Meter Kabel verlegt
Dreifaltigkeits-Hospital weiht sanierte Station 16 ein. 1,1 Millionen investiert
81 Tonnen Estrich, 8000 Meter Kabel und zwei Kilometer Wasserleitungen auf 914 Quadratmetern: Die Handwerker haben ihre Arbeit gemacht (wir berichteten). Am Donnerstagnachmittag wurde die Station 16 des Dreifaltigkeits-Hospitals nun auch offiziell eingeweiht.
Pastor Peter rief in einem Wortgottesdienst noch einmal in Erinnerung, „dass es nicht allein darum geht, die Station zu verschönern". Nein, vielmehr solle auch in den neuen Räumlichkeiten abermals der Mensch im Mittelpunkt stehen. Und dessen Wohlbefinden auf dem Weg zur Genesung.
Glückwünsche im Namen der Stadt überbrachte Vize-Bürgermeister Wilhelm Börskens (CDU-Fraktion). Mit Recht könnten die Verantwortlichen um Geschäftsführer Christian Larisch stolz sein auf das Erreichte. Und weiter: Mit der Sanierung werde das Hospital seiner hohen sozialen Verantwortung gegenüber den Bürgern voll und ganz gerecht.
Architekt Nils Oetterer zeigte den Gästen derweil noch die Vorzüge der neuen Zimmer auf: Demnach seien nun alle Räume nicht bloß größer (durch überbaute Balkone), sondern auch jeweils mit einem eigenen, großräumig bemessenen Bad inklusive begehbarer Dusche ausgestattet. Wie auch die Zimmer kommen diese in Creme- und Holz-Optik und außerdem lichtdurchflutet daher.
Ähnlich sollen nach und nach auch die weiteren Stationen erstrahlen. Stück für Stück und als Teil einer umfangreichen, 10 Millionen Euro schweren Kernsanierung. Die Patientenzimmer sollen modernisiert und die Raumsituation verbessert werden, erläuterte Larisch. Das bedeutet auch, dass nach der Sanierung mehr Betten ins Krankenhaus passen. Im Augenblick können noch maximal 345 in den 14 Stationen aufgestellt werden. Nach Abschluss der Arbeiten seien es etwa 40 mehr, sagte Larisch. Die Zimmer vergrößern sich von 24 auf 32 Quadratmeter.
Die gerade abgeschlossene Kernsanierung der Station 16 (6. Ebene) schlägt mit 1,1 Millionen Euro zu Buche. Sobald diese Räume bezogen sind, folgen nach und nach die restlichen Stationen. In fünf bis sechs Jahren soll das Gebäude fertig sein.
Heller, größer, freundlicher: Die Zimmer der Station 16 erstrahlen in neuem Glanz. Darüber freuten sich am Donnerstagnachmittag bei der Einweihung (vorne, v.l.): Architekt Nils Oetterer, Pflegedirektor Karl-Heinz Schmitz, Stationsleiter Dietmar Lipsmeier, MdL Werner Lohn, Chefarzt Prof. Dr. Helmut Kogel, Wilhelm Börskens (CDU-Fraktion) und Geschäftsführer Christian Larisch.






